KUNST ALS MITTEL VON WIDERSTAND

Bildung und Kunst als Kräfte gegen autoritäre und faschistische Tendenzen: Diese Denkweisen sind keine Randerscheinungen, sondern haben sich beharrlich in Gesellschaft und Politik eingeschrieben. Um ihnen wirksam entgegentreten zu können, muss ihre Wirkungsweise erkannt und verstanden werden und es müssen wirksame Mittel antifaschistischer Praxis entwickelt und erprobt werden. 

Dieser Sammelband widmet sich pädagogisch und künstlerisch einer antifaschistischen Praxis. Er nimmt dabei deren Möglichkeiten, aber auch ihre Grenzen und ihr potenzielles Scheitern in den Blick. Ausgangspunkt ist ein Kunstvermittlungsprojekt an Braunschweiger Schulen, das darauf abzielte, Schüler:innen für die gegenwärtige antidemokratische Bedrohung von Rechts zu sensibilisieren. Gemeinsam 

mit Studierenden der Kunstvermittlung der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Braunschweig entwickelten Schüler:innen eine Wanderskulptur, die ein sichtbares Zeichen gegen Faschismus und für Demokratie setzt. 

In weiteren Beiträgen beleuchtet der Band Themen wie Rassismuskritik, die komplexe Einfachheit der Kunst, fugen- lose Zeit, wehrhafte Demokratie statt Versöhnungstheater und antifaschistische Praxis, die über politisch korrektes Verhalten hinausgeht. Diese Schlaglichter verdeutlichen die transformative Kraft von Kunst und betonen die Bedeutung dialogischer und kritischer Ansätze in Bildungsprozessen. Anhand von Projekten, konkreten Beispielen und theoretischen Überlegungen wird gezeigt, wie Antifaschismus durch Kunst in unterschiedlichen Bildungskontexten entwickelt und vermittelt werden kann. 

Antifaschismus im schulischen Kontext

Die Anzahl der Möglichkeiten

Publikation
Jesteburger Bürger*innen-Akademie für Kunst in öffentlichen Räumen

Was kann Kunst in öffentlichen Räumen? Einladen? Irritieren? Versöhnen? Anregen?

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Phase 0

Publikation
How to make some action 2012

Ein Buch über Projekte, ohne dabei klassisches Handbuch zu sein.

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